Herbert Brandl im österreichischen Pavillon 2007
Herbert Brandl hat seit über zwanzig Jahren ein malerisches Werk von internationaler Dimension geschaffen, das wie kaum ein anderes die Möglichkeiten der Farbe auslotet und sowohl im figurativen Bereich wie auch in der Abstraktion eine Reihe bedeutender Beiträge zur Ikonographie und zur Malereidiskussion der Gegenwart leistet. Gerade zum Zeitpunkt einer breiten Wiederentdeckung der Malerei in der aktuellen Kunst scheint es überfällig, diese herausragende Position heutiger Malerei im besonderen Rahmen der Biennale von Venedig vorzustellen. Herbert Brandl wird im österreichischen Pavillon der 52. Kunstbiennale von Venedig rund zwanzig neue Gemälde zeigen, die überwiegend für die Ausstellung entstanden. Einzelwerke werden ebenso zu sehen sein werden wie Serien, Bilder unterschiedlichen Formats und gegenständliche wie ungegenständliche Gemälde. Die Architektur des Pavillons erfährt mehrere diskrete Veränderungen, die zusammen mit dem Künstler für die Präsentation der Bilder konzipiert wurden. Wir stellen den Raumeindruck wieder her, den Josef Hoffmann, der Architekt des Pavillons, in seiner Zeit als österreichischer Kommissär der Biennale (1948 bis 1956) geschaffen hatte. Im Vordergrund der Präsentation stehen die Möglichkeiten heutiger Malerei in unterschiedlichen Registern, wobei die Virtuosität und Mächtigkeit von Brandls Malerei durch Brüche und Grenzlinien in einem antidekorativen Sinn gehalten wird. Die Präsentation einer zentralen Position aktueller Malerei ist bewusst auf den Kontext der Nationalpavillons der 52. Kunstbiennale von Venedig bezogen.
Robert Fleck
Kommissär des österr. Pavillions 2007
⇒ Biografie
⇒ Bibliografie
⇒ Peter Pakesch an Herbert Brandl
⇒ Julian Heynen über Herbert Brandl
⇒ Herbert Brandl im österreichischen Pavillon 2007
⇒ Herbert Brandl im Gespräch mit Hans Ulrich Obrist
⇒ Achille Bonito Oliva über Herbert Brandl
⇒ Martin Prinzhorn über die Malerei von Herbert Brandl
⇒ Norman Rosenthal über Herbert Brandl
⇒ Interview mit Herbert Brandl (Mai 2007)
⇒ Gespräch mit Herbert Brandl im November 2007
Herbert Brandl hat seit über zwanzig Jahren ein malerisches Werk von internationaler Dimension geschaffen, das wie kaum ein anderes die Möglichkeiten der Farbe auslotet und sowohl im figurativen Bereich wie auch in der Abstraktion eine Reihe bedeutender Beiträge zur Ikonographie und zur Malereidiskussion der Gegenwart leistet. Gerade zum Zeitpunkt einer breiten Wiederentdeckung der Malerei in der aktuellen Kunst scheint es überfällig, diese herausragende Position heutiger Malerei im besonderen Rahmen der Biennale von Venedig vorzustellen. Herbert Brandl wird im österreichischen Pavillon der 52. Kunstbiennale von Venedig rund zwanzig neue Gemälde zeigen, die überwiegend für die Ausstellung entstanden. Einzelwerke werden ebenso zu sehen sein werden wie Serien, Bilder unterschiedlichen Formats und gegenständliche wie ungegenständliche Gemälde. Die Architektur des Pavillons erfährt mehrere diskrete Veränderungen, die zusammen mit dem Künstler für die Präsentation der Bilder konzipiert wurden. Wir stellen den Raumeindruck wieder her, den Josef Hoffmann, der Architekt des Pavillons, in seiner Zeit als österreichischer Kommissär der Biennale (1948 bis 1956) geschaffen hatte. Im Vordergrund der Präsentation stehen die Möglichkeiten heutiger Malerei in unterschiedlichen Registern, wobei die Virtuosität und Mächtigkeit von Brandls Malerei durch Brüche und Grenzlinien in einem antidekorativen Sinn gehalten wird. Die Präsentation einer zentralen Position aktueller Malerei ist bewusst auf den Kontext der Nationalpavillons der 52. Kunstbiennale von Venedig bezogen.
Robert Fleck
Kommissär des österr. Pavillions 2007
⇒ Biografie
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⇒ Peter Pakesch an Herbert Brandl
⇒ Julian Heynen über Herbert Brandl
⇒ Herbert Brandl im österreichischen Pavillon 2007
⇒ Herbert Brandl im Gespräch mit Hans Ulrich Obrist
⇒ Achille Bonito Oliva über Herbert Brandl
⇒ Martin Prinzhorn über die Malerei von Herbert Brandl
⇒ Norman Rosenthal über Herbert Brandl
⇒ Interview mit Herbert Brandl (Mai 2007)
⇒ Gespräch mit Herbert Brandl im November 2007












