Geschichte des österreichischen Pavillons an der Biennale in Venedig (Feuilleton März/April 2007)
Mitten im Volkspark, den „Giardini“ am nord-östlichen Stadtrand von Venedig, steht ein karges weißes Gebäude. Von November bis Juni bleibt es hermetisch verschlossen. Er ist eine Mischung von Lagerhaus (ähnlich gestaltete Schiffsgaragen befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft) und Architekturdenkmal. Die Fassade weist waagrechte Wellen auf. Sie ist in reinem Weiß gestrichen. Darüber befindet sich eine rundum verlaufende Fensterreihe. Ein kleines rotes Zeichen ist am linken Rand des Gebäudes zu sehen. In geometrischen Buchstaben einer modernistischen Schrift aus dem Umfeld der „Wiener Werkstätte“ der dreißiger Jahre steht: „AUSTRIA“.
Dieser österreichische Pavillon der Biennale von Venedig wurde 1934 nach Plänen von Josef Hoffmann errichtet, einem der Gründer der Wiener Secession (1897). Er ist das österreichische Ausstellungsgebäude des 20. Jahrhunderts, das die meisten dauerhaften Auswirkungen auf das Ansehen und den Werdegang von bildenden Künstlern hatte. Eine Ausstellung im österreichischen Pavillon in Venedig war und ist für die Künstler wichtiger als jede Ausstellung in einem österreichischen Museum. Das ist nur einer der Faktoren, die ein Projekt in diesem Pavillon zu einer unvergleichlichen Herausforderung machen.
Traditionellerweise reisen österreicherische Kunstfreunde zur Eröffnung dieses Pavillons „en masse“ nach Venedig, gewissermaßen per Sonderzug. Auch das gibt es bei keiner anderen Ausstellung. Der Pavillon ist zudem ein exterritoriales Gebiet der Republik Österreich. Der Pavillon hat das gleiche Statut wie ein Botschaftsgebäude, nur gibt es hier kein Personal. Für jede Biennale organisieren ein Kommissär (oder eine Kommissärin) sowie der oder die Künstler(Innen) ganz allein und selbständig eine Ausstellung, die dann sechs Monate währt und wieder abgebaut wird.
Eine dritte Besonderheit dieses Pavillons: Es steht besonders viel auf dem Spiel, eine Ausstellung an der Biennale kann für den Künstler die definitive Bestätigung der internationalen Tragweite seines Werks bedeuten, und deshalb ergibt sich auch eine Art nationale Identifikation mit dem Künstler (oder der Künstlerin). Er oder sie ist einer individuellen Bewährungsprobe in einer intensiven internationalen Konkurrenz ausgesetzt, vertritt aber auch das Land und steht beispielhaft für das künstlerische Potential des Landes. Der Umstand, dass der österreichische Biennale-Pavillon seit vielen Jahren ein gutes Image hat, hilft allen österreichischen Künstlern, auf dem internationalen Terrain ernst genommen zu werden. Daraus ergibt sich eine besondere Verantwortung für jeden Kommissär.
Was waren die wichtigen Ausstellungen in diesem Pavillon? 1934, im Eröffnungsjahr des Pavillons, fand eine weitgehend folgenlos gebliebene Ausstellung der österreichischen Künstlerverbände statt. Man schrieb das Jahr 1 des korporatistischen Ständestaats, wollte es allen recht machen und schadete damit allen, denn ein einziges Bild pro Künstler zu zeigen, geht in Venedig immer unter. Nach dem „Anschluß“ von 1938 war der österreichische Pavillon geschlossen und diente als Filmkulisse für die aus dem bombenbedrohten Rom ausgelagerte Cinecitta. Die österreichischen Künstler stellten im Pavillon des Dritten Reichs aus, dem heutigen deutschen Pavillon, der 1938 auf Anordnung von Adolf Hitler nach dessen Biennale-Besuch von 1934 neu errichtet wurde.
1948 gelang Josef Hoffmann, dem Architekten des Pavillons, als österreichischem Biennale-Kommissär eine Meisterleistung. Für den Pavillon wählte er das – damals noch nicht anerkannte, international durch die Vermittlungsarbeit von Emigranten in New York ins Gespräch gebrachte – Werk von Egon Schiele, für den Skulpturenhof das Werk des früheren Emigranten Fritz Wotruba, und für den benachbarten jugoslawischen Pavillon, der frei geblieben war, die erste internationale Retrospektive von Oskar Kokoschka. Trotz der von Neuentdeckungen gesättigten Atmosphäre der unmittelbaren Nachkriegszeit war es ein durchschlagender Erfolg. Keine andere österreichische Ausstellung wird in den kunstkritischen Publikationen so oft erwähnt wie dieser erste von Josef Hoffmann kuratierte Biennale-Pavillon.
An diesen Erfolg vermochte erst 1962 Hundertwasser anzuknüpfen, bevor der österreichische Pavillon über die erfolgreichen Paarungen Roland Göschl/Josef Mikl 1968 (Kommissär Alfred Schmeller) und Hans Hollein/Oswald Oberhuber 1972 (Kommissär Wilfried Skreiner) wieder ins Gespräch kam. Erneut und dauerhaft als bedeutendes internationales Statement etabliert wurde der österreichische Pavillon mit dem Doppel-Kommissariat von Werner Hofmann und Hans Hollein (1978 und 1980). Hans Hollein (1982 bis 1990), dann ab 1993 Peter Weibel sowie Elisabeth Schweeger (2001), Kasper König (2003) und Max Hollein (2005) bauten als Kommissäre eine Tradition überraschender, oft den Raum radikal verändernder Ausstellungen in diesem Pavillon auf.
In der diesjährigen internationalen Ausstellung der Biennale von Venedig, kuratiert von Robert Storr, sind drei österreichische Künstler vertreten: VALIE EXPORT, Rainer Ganahl und Franz West. Alle drei hatten ihren ersten entscheidenden internationalen Auftritt im österreichischen Pavillon in Venedig gehabt (EXPORT 1980, Ganahl 1999, West 1990). Daran kann man die Bedeutung des Pavillons ebenso ermessen wie an den internationalen Karrieren von Siegfried Anzinger, Gelatin, Peter Kogler, Maria Lassnig, Arnulf Rainer, Gerwald Rockenschaub und Hans Schabus. Bruno Gironcoli erhielt 2003 mit dem von Kasper König ausgerichteten Pavillon den Ritterschlag.
Der österreichische Biennale-Pavillon in Venedig war aber auch jahrzehntelang der einzige feste Ausstellungs- und Museumsbau für bildende Kunst, den die Republik Österreich nach dem Zusammenbruch der Habsburger Monarchie realisierte. Der Pavillon in Venedig war deshalb das einzige Fenster in die für österreichische Künstler ansonsten weitgehend unzugängliche internationale Kunstwelt. Heute hat sich diese Situation gewandelt. Es gibt es in Österreich ein halbes Dutzend Museen und Ausstellungshäuser mit einem international beachteten Programm. Doch der österreichische Pavillon in Venedig ist der einzige österreichische Ausstellungsort mit der längsten internationalen Tradition.
Der wichtigste Aspekt ist die Schönheit der von Josef Hoffmann geschaffenen Ausstellungssituation. Es gibt nur wenige Museums- und Ausstellungsbauten, mit denen sich jeder Künstler oder Ausstellungsmacher irgendwann auseinandersetzen will. Dazu zählt der Pavillon. Er entstand 1934 in kürzester Zeit auf dem Zeichentisch von Josef Hoffmann, wurde in Windeseile hochgezogen, da der Ständestaat unter Engelbert Dollfuß im Mai 1934 die nationale Unabhängigkeit Österreichs und die Allianz mit Mussolinis Italien manifestieren wollte. Doch was zählt, ist die Intensität des modernistischen Vokabulars. Die Schlichtheit und Sachlichkeit des Pavillons fordert zum freien künstlerischen Umgang mit der Ausstellungsarchitektur geradezu heraus.
Paradoxerweise fand die schönste und wirkungsvollste Einzelausstellung eines österreichischen Künstlers an der Biennale von Venedig aber außerhalb des Pavillons statt. Es ist die Retrospektive von Gustav Klimt im Jahr 1910. Die ungarischen, böhmischen und mährischen Teile der Habsburger Monarchie hatten schon 1909 eigene Nationalpavillons errichtet, was den österreichischen Ländern nicht gelang. So lud 1910 die italienische Jury Gustav Klimt zu einer Retrospektive im internationalen Pavillon ein. Klimts schönste Ausstellung zu Lebzeiten erlangte weltweiten Einfluss. Auch hier war Josef Hoffmann durch die von ihm mitbegründete „Wiener Werkstätte“ beteiligt, die diesen ersten „White Cube“ der Biennale von Venedig konzipierte.
Robert Fleck (c 2007)
Besonderer Dank an Adolf Holubowsky, langjähriger architektonischer Betreuer des Pavillons, für Hinweise und Dokumente.
Anm 1. „Stellvertreter“ nannte Peter Weibel 1993 deshalb den ersten von ihm ausgerichteten österreichischen Pavillon, wobei er mit Gerwald Rockenschaub, Christian Philipp Müller und Andrea Fraser zum bislang einzigen Mal in der Geschichte des Pavillons drei Künstler unterschiedlicher Nationalität einlud. Es war der Beginn der Hochkonjunktur der „Institutionskritik“ in der österreichischen Kunst der 90er Jahre.
⇒ Der österreichische Pavillon
⇒ Künstler und Kommissäre der letzten 30 Jahre
⇒ Wie entsteht ein Biennale-Pavillon? (Jan. 2007)
⇒ Was bringt ein Nationalpavillon? (Feuilleton, Februar 2007)
⇒ Geschichte des österreichischen Pavillons an der Biennale in Venedig (Feuilleton März/April 2007)
⇒ Herbert Brandl - Österreichischer Pavillon - 52. Internationale Kunstausstellung - La Biennale di Venezia
Mitten im Volkspark, den „Giardini“ am nord-östlichen Stadtrand von Venedig, steht ein karges weißes Gebäude. Von November bis Juni bleibt es hermetisch verschlossen. Er ist eine Mischung von Lagerhaus (ähnlich gestaltete Schiffsgaragen befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft) und Architekturdenkmal. Die Fassade weist waagrechte Wellen auf. Sie ist in reinem Weiß gestrichen. Darüber befindet sich eine rundum verlaufende Fensterreihe. Ein kleines rotes Zeichen ist am linken Rand des Gebäudes zu sehen. In geometrischen Buchstaben einer modernistischen Schrift aus dem Umfeld der „Wiener Werkstätte“ der dreißiger Jahre steht: „AUSTRIA“.
Dieser österreichische Pavillon der Biennale von Venedig wurde 1934 nach Plänen von Josef Hoffmann errichtet, einem der Gründer der Wiener Secession (1897). Er ist das österreichische Ausstellungsgebäude des 20. Jahrhunderts, das die meisten dauerhaften Auswirkungen auf das Ansehen und den Werdegang von bildenden Künstlern hatte. Eine Ausstellung im österreichischen Pavillon in Venedig war und ist für die Künstler wichtiger als jede Ausstellung in einem österreichischen Museum. Das ist nur einer der Faktoren, die ein Projekt in diesem Pavillon zu einer unvergleichlichen Herausforderung machen.
Traditionellerweise reisen österreicherische Kunstfreunde zur Eröffnung dieses Pavillons „en masse“ nach Venedig, gewissermaßen per Sonderzug. Auch das gibt es bei keiner anderen Ausstellung. Der Pavillon ist zudem ein exterritoriales Gebiet der Republik Österreich. Der Pavillon hat das gleiche Statut wie ein Botschaftsgebäude, nur gibt es hier kein Personal. Für jede Biennale organisieren ein Kommissär (oder eine Kommissärin) sowie der oder die Künstler(Innen) ganz allein und selbständig eine Ausstellung, die dann sechs Monate währt und wieder abgebaut wird.
Eine dritte Besonderheit dieses Pavillons: Es steht besonders viel auf dem Spiel, eine Ausstellung an der Biennale kann für den Künstler die definitive Bestätigung der internationalen Tragweite seines Werks bedeuten, und deshalb ergibt sich auch eine Art nationale Identifikation mit dem Künstler (oder der Künstlerin). Er oder sie ist einer individuellen Bewährungsprobe in einer intensiven internationalen Konkurrenz ausgesetzt, vertritt aber auch das Land und steht beispielhaft für das künstlerische Potential des Landes. Der Umstand, dass der österreichische Biennale-Pavillon seit vielen Jahren ein gutes Image hat, hilft allen österreichischen Künstlern, auf dem internationalen Terrain ernst genommen zu werden. Daraus ergibt sich eine besondere Verantwortung für jeden Kommissär.
Was waren die wichtigen Ausstellungen in diesem Pavillon? 1934, im Eröffnungsjahr des Pavillons, fand eine weitgehend folgenlos gebliebene Ausstellung der österreichischen Künstlerverbände statt. Man schrieb das Jahr 1 des korporatistischen Ständestaats, wollte es allen recht machen und schadete damit allen, denn ein einziges Bild pro Künstler zu zeigen, geht in Venedig immer unter. Nach dem „Anschluß“ von 1938 war der österreichische Pavillon geschlossen und diente als Filmkulisse für die aus dem bombenbedrohten Rom ausgelagerte Cinecitta. Die österreichischen Künstler stellten im Pavillon des Dritten Reichs aus, dem heutigen deutschen Pavillon, der 1938 auf Anordnung von Adolf Hitler nach dessen Biennale-Besuch von 1934 neu errichtet wurde.
1948 gelang Josef Hoffmann, dem Architekten des Pavillons, als österreichischem Biennale-Kommissär eine Meisterleistung. Für den Pavillon wählte er das – damals noch nicht anerkannte, international durch die Vermittlungsarbeit von Emigranten in New York ins Gespräch gebrachte – Werk von Egon Schiele, für den Skulpturenhof das Werk des früheren Emigranten Fritz Wotruba, und für den benachbarten jugoslawischen Pavillon, der frei geblieben war, die erste internationale Retrospektive von Oskar Kokoschka. Trotz der von Neuentdeckungen gesättigten Atmosphäre der unmittelbaren Nachkriegszeit war es ein durchschlagender Erfolg. Keine andere österreichische Ausstellung wird in den kunstkritischen Publikationen so oft erwähnt wie dieser erste von Josef Hoffmann kuratierte Biennale-Pavillon.
An diesen Erfolg vermochte erst 1962 Hundertwasser anzuknüpfen, bevor der österreichische Pavillon über die erfolgreichen Paarungen Roland Göschl/Josef Mikl 1968 (Kommissär Alfred Schmeller) und Hans Hollein/Oswald Oberhuber 1972 (Kommissär Wilfried Skreiner) wieder ins Gespräch kam. Erneut und dauerhaft als bedeutendes internationales Statement etabliert wurde der österreichische Pavillon mit dem Doppel-Kommissariat von Werner Hofmann und Hans Hollein (1978 und 1980). Hans Hollein (1982 bis 1990), dann ab 1993 Peter Weibel sowie Elisabeth Schweeger (2001), Kasper König (2003) und Max Hollein (2005) bauten als Kommissäre eine Tradition überraschender, oft den Raum radikal verändernder Ausstellungen in diesem Pavillon auf.
In der diesjährigen internationalen Ausstellung der Biennale von Venedig, kuratiert von Robert Storr, sind drei österreichische Künstler vertreten: VALIE EXPORT, Rainer Ganahl und Franz West. Alle drei hatten ihren ersten entscheidenden internationalen Auftritt im österreichischen Pavillon in Venedig gehabt (EXPORT 1980, Ganahl 1999, West 1990). Daran kann man die Bedeutung des Pavillons ebenso ermessen wie an den internationalen Karrieren von Siegfried Anzinger, Gelatin, Peter Kogler, Maria Lassnig, Arnulf Rainer, Gerwald Rockenschaub und Hans Schabus. Bruno Gironcoli erhielt 2003 mit dem von Kasper König ausgerichteten Pavillon den Ritterschlag.
Der österreichische Biennale-Pavillon in Venedig war aber auch jahrzehntelang der einzige feste Ausstellungs- und Museumsbau für bildende Kunst, den die Republik Österreich nach dem Zusammenbruch der Habsburger Monarchie realisierte. Der Pavillon in Venedig war deshalb das einzige Fenster in die für österreichische Künstler ansonsten weitgehend unzugängliche internationale Kunstwelt. Heute hat sich diese Situation gewandelt. Es gibt es in Österreich ein halbes Dutzend Museen und Ausstellungshäuser mit einem international beachteten Programm. Doch der österreichische Pavillon in Venedig ist der einzige österreichische Ausstellungsort mit der längsten internationalen Tradition.
Der wichtigste Aspekt ist die Schönheit der von Josef Hoffmann geschaffenen Ausstellungssituation. Es gibt nur wenige Museums- und Ausstellungsbauten, mit denen sich jeder Künstler oder Ausstellungsmacher irgendwann auseinandersetzen will. Dazu zählt der Pavillon. Er entstand 1934 in kürzester Zeit auf dem Zeichentisch von Josef Hoffmann, wurde in Windeseile hochgezogen, da der Ständestaat unter Engelbert Dollfuß im Mai 1934 die nationale Unabhängigkeit Österreichs und die Allianz mit Mussolinis Italien manifestieren wollte. Doch was zählt, ist die Intensität des modernistischen Vokabulars. Die Schlichtheit und Sachlichkeit des Pavillons fordert zum freien künstlerischen Umgang mit der Ausstellungsarchitektur geradezu heraus.
Paradoxerweise fand die schönste und wirkungsvollste Einzelausstellung eines österreichischen Künstlers an der Biennale von Venedig aber außerhalb des Pavillons statt. Es ist die Retrospektive von Gustav Klimt im Jahr 1910. Die ungarischen, böhmischen und mährischen Teile der Habsburger Monarchie hatten schon 1909 eigene Nationalpavillons errichtet, was den österreichischen Ländern nicht gelang. So lud 1910 die italienische Jury Gustav Klimt zu einer Retrospektive im internationalen Pavillon ein. Klimts schönste Ausstellung zu Lebzeiten erlangte weltweiten Einfluss. Auch hier war Josef Hoffmann durch die von ihm mitbegründete „Wiener Werkstätte“ beteiligt, die diesen ersten „White Cube“ der Biennale von Venedig konzipierte.
Robert Fleck (c 2007)
Besonderer Dank an Adolf Holubowsky, langjähriger architektonischer Betreuer des Pavillons, für Hinweise und Dokumente.
Anm 1. „Stellvertreter“ nannte Peter Weibel 1993 deshalb den ersten von ihm ausgerichteten österreichischen Pavillon, wobei er mit Gerwald Rockenschaub, Christian Philipp Müller und Andrea Fraser zum bislang einzigen Mal in der Geschichte des Pavillons drei Künstler unterschiedlicher Nationalität einlud. Es war der Beginn der Hochkonjunktur der „Institutionskritik“ in der österreichischen Kunst der 90er Jahre.
⇒ Der österreichische Pavillon
⇒ Künstler und Kommissäre der letzten 30 Jahre
⇒ Wie entsteht ein Biennale-Pavillon? (Jan. 2007)
⇒ Was bringt ein Nationalpavillon? (Feuilleton, Februar 2007)
⇒ Geschichte des österreichischen Pavillons an der Biennale in Venedig (Feuilleton März/April 2007)
⇒ Herbert Brandl - Österreichischer Pavillon - 52. Internationale Kunstausstellung - La Biennale di Venezia












