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Herbert Brandl - Österreichischer Pavillon - 52. Internationale Kunstausstellung - La Biennale di Venezia

Herbert Brandl zeigt in seiner Ausstellung im österreichischen Pavillon dreizehn Gemälde. Sie sind durchwegs 2007 eigens für den Pavillon entstanden und weisen unterschiedlichste Formate auf. Der Künstler, 1959 in Graz, Steiermark geboren und in Wien lebend, ist durch eine Reihe bedeutender Einzel- und Gruppenausstellungen einem internationalen Fachpublikum bereits als einer der originärsten und kraftvollsten Maler der letzten Jahre bewusst geworden. Seine Einzelausstellung an der Biennale von Venedig vermittelt eine große malerische Geste bei einem breiten persönlichen Repertoire. mehr


Geschichte des österreichischen Pavillons an der Biennale in Venedig (Feuilleton März/April 2007)

Mitten im Volkspark, den „Giardini“ am nord-östlichen Stadtrand von Venedig, steht ein karges weißes Gebäude. Von November bis Juni bleibt es hermetisch verschlossen. Er ist eine Mischung von Lagerhaus (ähnlich gestaltete Schiffsgaragen befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft) und Architekturdenkmal. Die Fassade weist waagrechte Wellen auf. Sie ist in reinem Weiß gestrichen. Darüber befindet sich eine rundum verlaufende Fensterreihe. Ein kleines rotes Zeichen ist am linken Rand des Gebäudes zu sehen. In geometrischen Buchstaben einer modernistischen Schrift aus dem Umfeld der „Wiener Werkstätte“ der dreißiger Jahre steht: „AUSTRIA“. mehr


Künstler und Kommissäre der letzten 30 Jahre

1978 Arnulf Rainer (Kommissäre Werner Hofmann und Hans Hollein)
1980 Valie Export und Maria Lassnig (Kommissäre Werner Hofmann und Hans Hollein) mehr



Was bringt ein Nationalpavillon? (Feuilleton, Februar 2007)

Wohl jeder Besucher der Biennale von Venedig war schon einmal vom Charme der Pavillons, die in den Giardini der Biennale und teilweise auch in der übrigen Stadt verteilt sind, und dem ungewöhnlichen Umstand hin und her gerissen, dass hier plötzlich eine Ausstellung und die Repräsentation eines Landes eine Verbindung eingehen. Nationalpavillons gibt es in dieser Form – was Ausstellungen zeitgenössischer Kunst betrifft - nur bei der Biennale von Venedig.
Was soll man davon halten? Sind die Nationalpavillons eine einmalige und zugleich nicht nachahmbare Erfindung, wie Künstler und Kuratoren, die einen dieser Pavillons bespielen durften, immer wieder meinen? Oder handelt es sich um ein anachronistisches Relikt aus dem europäischen Nationalismus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wie die Kunstkritik seit den frühen 60er Jahren schreibt? Sind die Länderpavillons in Venedig gar reaktionäre Faktoren, die nationale Gefühle in einer Zeit am Leben erhalten, in der die Kunst mit globalen Fragestellungen umgeht? Diese Frage wird im bevorstehenden Kunstsommer den Gegensatz zwischen der Biennale von Venedig und der documenta in Kassel ausmachen. mehr



Wie entsteht ein Biennale-Pavillon? (Jan. 2007)

Aufbau im Österreichischen PavillonIn den Anekdoten und Erzählungen, die unter Künstlern über ihre Beteiligung an der Biennale von Venedig existieren, nimmt die vorbereitende Reise nach Venedig einen besonderen Platz ein. Diese vorbereitende Reise findet meist etwa acht bis zehn Monate vor der Biennale statt – vorausgesetzt, dass das Nominierungsverfahren des jeweiligen Landes dem oder den Künstlern(Innen) und dem Kommissär überhaupt diese Zeitspanne zur Vorbereitung lässt. Das ist in Österreich seit langem der Fall, ebenso wie in den anderen Ländern mit wichtigen Länderpavillons an der Biennale. Viele der rund 35 Nationen, die mit eigenen Beiträgen in Venedig teilnehmen, nominieren die Künstler bzw. die Kommissäre aber erst viel später. mehr


Der österreichische Pavillon

Der österreichische Pavillon der Biennale von Venedig wurde im Frühjahr 1934 nach Plänen von Josef Hoffmann (1870-1956) errichtet. Hoffmann war seit 1897 Gründungsmitglied der Wiener Secession und später der Wiener Werkstätte. Der Pavillon kann als eine Weiterführung der baulichen Idee des Secessionsgebäudes in Wien (Architekt Joseph Maria Olbrich) angesehen werden. mehr


Herbert Brandl, Ohne Titel, 2007, Öl auf Leinwand, 401 x 301 cm, Courtesy Galerie nächst St. Stephan, Rosemarie Schwarzwälder, Wien HB07BIA.jpg
Herbert Brandl, Ohne Titel, 2007, Öl auf Leinwand, 401 x 301 cm, Courtesy Galerie Bärbel Grässlin, Frankfurt/Main HB07BIB.jpg
Herbert Brandl, Ohne Titel, 2007, Öl auf Leinwand, 300 x 401 cm, Courtesy Galería Heinrich Ehrhardt, Madrid HB07BIL.jpg
Herbert Brandl, Ohne Titel, 2007, Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm, Courtesy Galerie Bärbel Grässlin, Frankfurt/Main HB07LFH.jpg
Herbert Brandl, Ohne Titel, 2007, Öl auf Leinwand, 300 x 201 cm, Courtesy Galerie Sabine Knust, München HB07LFR.jpg
Herbert Brandl, Ohne Titel, 2007, Öl auf Leinwand, 301 x 200 cm, Courtesy Galerie Elisabeth und Klaus Thoman, Innsbruck HB07LEK.jpg
Herbert Brandl, Ohne Titel, 2007, Öl auf Leinwand, 218 x 170 cm, Courtesy Galerie Elisabeth und Klaus Thoman, Innsbruck HB07BIG.jpg
Herbert Brandl, Ohne Titel, 2007, Öl auf Leinwand, 250 x 501 cm, Courtesy Galerie nächst St. Stephan, Rosemarie Schwarzwälder, Wien HB07BIH.jpg
Herbert Brandl, Ohne Titel, 2007, Öl auf Leinwand, 218 x 170 cm, Courtesy Galerie nächst St. Stephan, Rosemarie Schwarzwälder, Wien HB07LER.jpg
Herbert Brandl, Ohne Titel, 2007, Öl auf Leinwand, 351 x 452 cm, Courtesy Galerie nächst St. Stephan, Rosemarie Schwarzwälder, Wien HB07LFF.jpg
Herbert Brandl, Ohne Titel, 2007, Öl auf Leinwand, 300 x 400 cm, Courtesy Galerie nächst St. Stephan, Rosemarie Schwarzwälder, Wien HB07LFK.jpg
Herbert Brandl, Ohne Titel, 2007, Öl auf Leinwand, 300 x 400 cm, Courtesy Galerie Bärbel Grässlin, Frankfurt/Main HB07LFL.jpg
Herbert Brandl, Ohne Titel, 2007, Öl auf Leinwand, 300 x 501 cm, Courtesy Galerie Bärbel Grässlin, Frankfurt/Main HB07BID.jpg
Herbert Brandl, Österreichischer Pavillon, La Biennale di Venezia, Installationsaufnahme DSCF7760.jpg
Herbert Brandl vor dem Österreichischen Pavillon DSCF7697.jpg
Herbert Brandl, Österreichischer Pavillon, La Biennale di Venezia, Installationsaufnahme DSCF7739.jpg
Herbert Brandl, Österreichischer Pavillon, La Biennale di Venezia, Installationsaufnahme DSCF7638.jpg
Herbert Brandl, Österreichischer Pavillon, La Biennale di Venezia, Installationsaufnahme DSCF7755.jpg
Herbert Brandl, Österreichischer Pavillon, La Biennale di Venezia, Installationsaufnahme DSCF7759.jpg
Herbert Brandl, Österreichischer Pavillon, La Biennale di Venezia, Installationsaufnahme DSCF7760.jpg
Herbert Brandl, Österreichischer Pavillon, La Biennale di Venezia, Installationsaufnahme DSCF7881.jpg
Herbert Brandl, Österreichischer Pavillon, La Biennale di Venezia, Installationsaufnahme DSCF7844.jpg
Herbert Brandl, Österreichischer Pavillon, La Biennale di Venezia, Installationsaufnahme DSCF7817.jpg
Herbert Brandl, Österreichischer Pavillon, La Biennale di Venezia, Installationsaufnahme DSCF7864.jpg
Herbert Brandl, Österreichischer Pavillon, La Biennale di Venezia, Installationsaufnahme DSCF7857.jpg
Herbert Brandl, Österreichischer Pavillon, La Biennale di Venezia, Installationsaufnahme DSCF7621.jpg
Herbert Brandl, Österreichischer Pavillon, La Biennale di Venezia, Installationsaufnahme DSCF7636.jpg
Herbert Brandl, Österreichischer Pavillon, La Biennale di Venezia, Installationsaufnahme DSCF7628.jpg
Herbert Brandl, Österreichischer Pavillon, La Biennale di Venezia, Installationsaufnahme DSCF7587.jpg
Herbert Brandl, Österreichischer Pavillon, La Biennale di Venezia, Installationsaufnahme DSCF7638.jpg
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Herbert Brandl und Kommissär Robert Fleck im Österreichischen Pavillon _DSF7378.jpg
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Herbert Brandl und Kommissär Robert Fleck im Österreichischen Pavillon _DSF7391.jpg
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