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Wie entsteht ein Biennale-Pavillon? :: Der österreichische Pavillon

Liebe Kunstfreunde, liebe Leser,

Wie Sie sicherlich bereits aus den Medien erfuhren, wird der österreichische Pavillon der 52. Kunstbiennale von Venedig im kommenden Sommer eine Einzelausstellung von Herbert Brandl präsentieren. Mit diesem Newsletter möchten wir Sie in monatlicher Folge über die Entstehung des Pavillons, die künstlerischen Überlegungen, über die Geschichte der Biennale von Venedig seit ihrer Gründung 1895 sowie über die Einordnung von Herbert Brandl in die wichtigen Positionen der Gegenwartskunst informieren. Unsere gleichzeitig gestartete Webseite enthält darüber hinaus einen Serviceteil zum Besuch der Biennale, Fotos, Pläne und aktuelle Informationen.
Mit der Biennale von Venedig, der documenta 12, den Skulptur Projekten in Münster und der Istanbul Biennale bringen der Sommer und Herbst 2007 die dichteste Diskussion über aktuelle Kunst in Europa seit langer Zeit. Die Wahl von Herbert Brandl für den österreichischen Pavillon in Venedig versteht sich in diesem Zusammenhang. Brandl hat in den letzten Jahren ein Werk von Weltrang erarbeitet, das zudem - vergleichbar mit Isa Genzken im deutschen und Felix Gonzalez-Torres im US-amerikanischen Pavillon - zu den Inspirationen der aktuellen Ästhetik der jüngeren Generationen zählt.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Fleck


Wie entsteht ein Biennale-Pavillon?

Aufbau im Österreichischen Pavillon
In den Anekdoten und Erzählungen, die unter Künstlern über ihre Beteiligung an der Biennale von Venedig existieren, nimmt die vorbereitende Reise nach Venedig einen besonderen Platz ein. Diese vorbereitende Reise findet meist etwa acht bis zehn Monate vor der Biennale statt – vorausgesetzt, dass das Nominierungsverfahren des jeweiligen Landes dem oder den Künstlern(Innen) und dem Kommissär überhaupt diese Zeitspanne zur Vorbereitung lässt. Die ist in Österreich seit langem der Fall, ebenso wie in den anderen Ländern mit wichtigen Länderpavillons an der Biennale. Viele der rund 35 Nationen, die mit eigenen Beiträgen in Venedig teilnehmen, nominieren die Künstler bzw. die Kommissäre aber erst viel später.
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Der österreichische Pavillon

Der österreichische Pavillon der Biennale von Venedig wurde im Frühjahr 1934 nach Plänen von Josef Hoffmann (1870-1956) errichtet. Hoffmann war seit 1897 Gründungsmitglied der Wiener Secession und später der Wiener Werkstätten. Der Pavillon kann als eine Weiterführung der baulichen Idee des Secessionsgebäudes in Wien (Architekt Joseph Maria Olbrich) angesehen werden.
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